Namibia

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Namibia

Allgemeine Informationen

Ärztliche Versorgung

Mediclinic, Windhoek Tel.: +264 (061) 433 1000

Bismarck Medical Center, Swakopmund Tel.: +264 (064) 405 000

Botschaft

Deutsche Botschaft in Windhoek:
Tel.: +264 (061) 273 100 / 273 133 

Außerhalb der Öffnungszeiten: +264 -081-1243572
SANLAM Building, 6. Stock, 154 Independence Ave.

Dankeschön

Trinkgelder sind in den Restaurants nicht im Preis inbegriffen. Es ist üblich, in Hotels und Restaurants 10 – 15% Trinkgeld auf die Rechnung zu geben. Ein Taxifahrer bekommt circa 10%. Die Ranger erhalten ebenfalls nach einer Safari ein „Tip“. Hier empfehlen wir ein Mindesttrinkgeld von 100 N$ pro Tag und Ranger. Es ist üblich alle anderen gemeinschaftlich zu tippen und zwar bei Abreise. Normalerweise gibt es Tip-Boxen oder Sie übergeben den Betrag den Managern des Camps oder der Lodge.

Einreise

Angehörige der deutschen Staatsbürgerschaft benötigen für einen touristischen Aufenthalt bis zu 90 Tagen kein Visum für Namibia, jedoch einen noch 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen maschinenlesbaren, bordeauxroten Reisepass im einwandfreien Zustand, der noch mindestens 2 freie Seiten für Sichtvermerke haben muss. Kinder unter 18 benötigen für die Einreise einen eigenen maschinenlesbaren Reisepass. Die Einreise mit verlängerten oder aktualisierten Reisepässen ist nicht möglich. Eltern benötigen bis auf weiteres für Ihre Kinder eine internationale Geburtsurkunde, in der beide Eltern vermerkt sind (diese bekommt man beim Standesamt, Kosten pro Urkunde ca. 10 €, Ausstelldauer ca. 3 Wochen, in größeren Städten kann man das auch online beantragen). Diese Urkunde muss im Orginal mitgeführt werden. Sollte ein Elternteil nicht mitreisen, wird außerdem eine eidesstattliche und notariell beglaubigte Versicherung (Letter of Consent for International Travel) des nicht mitreisenden Elternteils, dass er/sie mit der Reise einverstanden ist, verlangt. Dies muss in Englisch und Deutsch sein und vom Notar oder vom Einwohnermeldeamt per Stempel bestätigt werden. Die beglaubigten Kopien der Reisepässe beider Elternteile müssen angeheftet werden.

Elektrizität

220/240 Volt Wechselstrom. Alle Steckdosen sind dreipolig (15 Ampere). In die neuen Steckdosen passen aber auch die 2-poligen Eurostecker. Zwischenstecker (Two Pin Adapters) gibt es in Elektrogeschäften zu kaufen oder auch direkt bei Ankunft am Flughafen in Windhoek. Einige Lodges verfügen über entsprechende Adapter, Sie sollten trotzdem zur Not einen eigenen im Gepäck haben. Manche Unterkünfte haben jedoch auch noch Steckdosen nach europäischem Vorbild.

Gesundheit

Besondere Impfungen sind für Namibia sind nicht erforderlich. Bitte überprüfen Sie Ihren Standardschutz. Für die Region nördlich von Windhoek wird eine Malaria Prophylaxe empfohlen, bitte beraten Sie sich dazu mit Ihrem Arzt.

Schwimmen Sie auf gar keinen Fall in den Seen und Flüssen des Landes, da dort Billharziose-Parasiten vorkommen können.

Das Essen in Restaurants entspricht europäischen Hygienemaßstäben, Sie können bedenkenlos Eis, Salat und eisgekühlte Getränke verzehren. Wüstenklima bedeutet vielfach vermehrte Schweißabsonderung und damit vermehrtes Ausscheiden von Körpersalzen. Deshalb sollten Sie stets darauf achten, genügend Flüssigkeit (mindestens 2-4 Liter pro Tag) aufzunehmen und mit der Nahrung auch etwas Salz zuzuführen. Zurückhaltend sollten Sie mit Alkoholgenuss sein, vor allem wenn Sie sich anschließend der prallen Mittagssonne aussetzen. Halten Sie sich lieber an die Regel erfahrener Tropenreisender, die besagt: Keinen Alkohol vor Eintritt der Dämmerung. 

Namibia hat eine sehr hohe UV-Strahlung, speziell in den Sommermonaten (Mittagssonne). Wir empfehlen eine gute Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, einen Sonnenhut und langsame Gewöhnung an die Sonne Afrikas. “Chemist” oder “Apteek” werden Apotheken in Namibia bezeichnet.

Aids ist wie in anderen Ländern des südlichen Afrikas auch ein Problem und man sollte darum die üblichen Vorsichtsmaßnahmen treffen.

KLEIDUNG

Die Kleidung sollte einem warmen, gemäßigten Klima angepasst, also für tagsüber leicht und luftdurchlässig sein. Bitte beachten Sie, dass es im Winter zu großen Temperaturunterschieden (Tag/Nacht) kommen kann. So sollte z.B. ein Pullover und festes Schuhwerk immer Bestandteil Ihres Reisegepäcks sein. Normalerweise wird legere Kleidung bevorzugt. Gut ist Kleidung in gedeckten Tönen, wie beige und khaki. Man sollte sich in den Nationalparks der Umgebung eher anpassen als auffallen.

Klima

Aufgrund des generell guten Wetters gilt Namibia als Ganzjahresziel. Das Klima ist subtropisch – kontinental. Das heißt, dass es sehr trocken und in manchen Regionen schwül ist. Die Sonnenintensität ist das gesamte Jahr über sehr hoch, es gibt um die 300 Sonnentage. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind teilweise groß. In den heißen Sommermonaten von Oktober bis Januar herrschen Temperaturen von bis zu 40 ° C. Juli und August sind die kältesten Monate des Jahres – hier sinken die Temperaturen in der Nacht bis unter den Gefrierpunkt, während sie am Tag wiederum bis zu 25 °C erreichen können. Das Klima in Namibia ist allgemein sehr gut verträglich, da es eine geringe Luftfeuchtigkeit besitzt. Nur in den Gegenden des Caprivi-Zipfel kann es durch das tropisch wechselfeuchte Klima zu schwülen Bedingungen kommen.

Notruf

Polizei: 10111  
Feuerwehr: (061) 211 111 (Windhoek) (064) 410 4111 (Swakopmund)
Ambulanz / Medrescue: (061) 230 505 (Windhoek) / (064) 200 200 (Swakopmund) 
Notdienst / Aeromed: (061) 249 777 (Windhoek) / (064) 400 700 (Swakopmund)
Abschleppdienst: (061) 224 201
Krankenhäuser / Medi Clinic: (061) 433 1000 (Windhoek) Staatshospital: (064) 405 731 (Swakopmund)

Öffnungszeiten

Eine gesetzliche Ladenschlusszeit gibt es nicht. Wochentags 8.30 bis 17 Uhr / Samstags 8.30 bis 13 Uhr. Gemüseläden, Apotheken, Buchhandlungen und einige Supermärkte haben länger geöffnet, teilweise auch sonntags. Kleinere Läden, die hier Cafes heißen, schließen häufig erst um 21 Uhr. Sie haben meist von 7 bis 23 Uhr geöffnet.

Telefon

Vorwahlnummer für Deutschland ist 0049 plus die normale Durchwahl (ohne die „Null“). Führt man Telefongespräche vom Hotel aus, wird in Namibia ein Zuschlag von mindestens 100 % berechnet. 

Funktionstüchtig sind die Mobiltelefone der Netze von T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus/Base. An den Flughäfen werden Mobiltelefone und Prepaid-Karten vermittelt. Sie haben dann eine eigene namibische Mobilnummer sogar mit Datenguthaben zum Surfen im Internet. Gebührenguthaben zum Nachladen sind in zahlreichen Geschäften und Supermärkten verfügbar.

Trinkwasser

Das Trinkwasser ist häufig aus den Leitungen genießbar. Bitte lassen Sie sich das aber noch mal von Ihren Gastgebern bestätigen.

SELBER FAHREN

In Namibia herrscht Linksverkehr. Die Verkehrsregeln entsprechen ansonsten den Europäischen, das Straßennetz ist gut ausgebaut. Dabei fahren langsame Autos weit links, um schnellere Wagen überholen zu lassen. Die Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften liegt bei 60km/h, auf der Landstraße bei 100 km/h, auf Autobahnen 120 km/h und in den Naturparks 20 km/h. Das Anlegen von Sicherheitsgurten ist vorgeschrieben, die zulässige Alkoholgrenze beträgt 0,5 Promille. Tankstellen findet man überall entlang der National- und Landstraßen, die meisten haben täglich 24 Stunden geöffnet.

Abgesehen von den Hauptverbindungsstraßen sind die meisten Straßen Erdstraßen unterschiedlicher Beschaffenheit. Fahren Sie also langsam über ausgefahrene Pisten. Bei losem Sandbelag kommen Sie sehr schnell ins Rutschen. Achten Sie besonders auf Löcher im Straßenbelag, auf versteckte Steinbrocken und Äste, die großen Schaden anrichten können. Es ist besser etwas später anzukommen, als mit einer vermeidbaren Panne auf der Strecke zu liegen. Wenn Sie überholt werden, halten Sie bitte Abstand. Hochfliegende Steine sind besonders für die Windschutzscheibe gefährlich. Der feine Staub, gegen den es keinen Schutz gibt und der durch alle Ritzen in das Fahrzeug dringt, kann ein Anhalten erforderlich machen. Achten Sie auf herabfallende Dornen, Sie ersparen sich dadurch so manchen Reifenwechsel. Ansonsten sind die Asphalt- und Schotterstraßen im guten Zustand. Auch mit dem besten Fahrzeug ist eine Panne nicht auszuschließen. Deshalb sollte immer genügend Trinkwasser für mehrere Tage mitgeführt werden. Das Straßennetz misst insgesamt ca. 40.000 km, umgerechnet auf die Einwohnerzahl ist es das am besten ausgebaute Straßennetz Afrikas.

Wer ein Auto mieten möchte, benötigt dazu einen Internationalen Führerschein. Das erforderliche Mindestalter liegt bei 23 Jahren.

Sicherheit

In den Großstädten ist – wie in den meisten Metropolen der Welt – die Kriminalitätsrate hoch. Man sollte einsame Gegenden meiden und keinen Schmuck oder eine Fotoausrüstung offen mit sich tragen. Auch bei Dunkelheit sollte man nicht allein unterwegs sein. Es ist sicherer, ein Taxi zu benutzen und dieses im Hotel zu bestellen. Bei Autofahrten in der Stadt Fenster und Türen verschlossen halten. Bitte deponieren Sie Ihre Flugtickets und Ihr Bargeld, wenn möglich immer im Hotelsafe. Verschließen Sie unterwegs Ihre Koffer und sonstigen Wertsachen im Kofferraum Ihres Wagens. Bitte achten Sie auf Ihre Brieftasche und die Kamera, wenn Sie an besonders belebten Orten unterwegs sind. Am besten ist es, sich vor Ort zu erkundigen. Sprechen Sie mit Ihren Gastgebern, sie geben Ihnen die besten Hinweise und viele gute Tipps.

Souvenirs

Als Souvenirs empfehlen wir Ihnen vor allem Schnitzereien aus Holz, kunsthandwerkliche Gegenstände, Bilder und Töpfereien, die unterschiedlich nach der Gegend in einer großen Auswahl zu haben sind. Günstig können Sie auch Schuhe, Schmuck und Halbedelsteine einkaufen. Auch Sportartikel und Safari-Kleidung kaufen Sie am besten in Namibia. Sie werden überrascht sein, wie günstig und von welch hoher Qualität diese Dinge sind und sich auch sicher freuen, dass unser Euro guten Wert besitzt. Einfuhrverbot nach Deutschland besteht für sämtliche Tier- und Pflanzenarten nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen, d. h. keine Felle von Katzen wie Leopard, Gepard, kein Elfenbein, keine Krokodiltaschen oder Schlangenhäute, keine aufgespießten Schmetterlinge, keine Kakteen und Orchideen etc. Ergänzende und aktuelle Angaben finden Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/namibia-node/  

Sprachen

Englisch ist seit 1990 Amtssprache. 80 % der Bevölkerung sprechen jedoch OtjiWambo, OtjiHerero oder andere afrikanische Sprachen. Deutsch wird ebenfalls an vielen Ecken gesprochen.

UHRZEIT VOR ORT

Die Zeit in Namibia ist aktuell 1 Stunde vor der Zeit in Deutschland. In dieser Zeitzone gibt es keine Umstellung auf Sommerzeit.

Währung

Die Währung in Namibia ist der Namibische Dollar 1 N$ = 100 Cents. Einen Währungsrechner gibt es unter www.oanda.com. Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme von Bargeld, EC-Karte (diese muss teilweise von Ihrer Bank für Namibia freigeschalten werden) und Kreditkarte. Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert, an einigen Stellen auch EC-Karten. Wichtig zu wissen ist, dass Sie auch Südafrikanische Rand als Bargeld verwenden können. Sie können bei jeder Bank und in manchen Hotels Geld wechseln. 

Wichtig: Führen Sie immer auch Bargeld mit sich. Sie bekommen Bargeld auch über Geldautomaten und Ihre Kreditkarte (mit Geheimnummer). Die Höchstsumme schwankt von Bank zu Bank. Sie können aber immer mindestens 1.000 N$ abheben.

Zollbestimmungen

Einfuhr
Gegenstände des persönlichen Bedarfs sind zollfrei, Wertsachen müssen deklariert werden. Freie Einfuhr von 250 g Zigaretten oder Pfeifentabak, nicht mehr als 200 Zigaretten oder 20 Zigarren, 1 Liter Spirituosen oder Likör, 2 Liter Wein, 50 ml Parfüm, 250 ml Eau de Toilette und Geschenke im Gesamtwert von 200 N$. Die Einfuhr von Bargeld muss ab einem Betrag von 5.000 N$ bei Einreise deklariert werden.

Ausfuhr
Verboten ist der Export von Waren, die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen wie Elfenbein, bestimmte Tierarten und Pflanzen. Echte Antiquitäten nur mit Ausfuhrgenehmigung. Die Ausfuhr ist für Touristen auf den Betrag begrenzt, der eingeführt wurde.

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